Affiliate Marketing

Was ist Affiliate Marketing? Welche Vorteile hat es? Das erfahren Sie hier.

Affiliate Marketing könnte auch als Partner-Marketing bezeichnet werden. Das Prinzip ist relativ einfach erklärt: Affiliates – also Partner – bewerben auf ihren Webseiten Dienstleistungen oder Produkte von anderen Unternehmen und bekommen hierfür von diesen eine Provision. Im Performance Marketing ist das Affiliate Marketing heutzutage eines der wichtigsten Instrumente überhaupt und aus dem Online-Marketing nicht mehr wegzudenken. Allerdings gibt es beim Affiliate Marketing verschiedene Vergütungsmodelle. Am weitesten verbreitet ist eine Vergütung, die ausschließlich im Erfolgsfall ausbezahlt wird – wie beispielsweise, wenn ein Kunde einen Kauf tätigt oder einen Link anklickt.

Die Basics des Affiliate Marketings kurz erklärt

Statistiken haben gezeigt, dass die Werbeausgaben für Affiliate Marketing allein hierzulande im Jahr 2018 bei rund 450 Mio. Euro lag – Tendenz steigend. Man darf jedoch annehmen, dass nicht alle Webseiten gemessen worden sind und die tatsächliche Zahl noch deutlich höher liegt.

Doch wie funktioniert Affiliate Marketing nun eigentlich genau? Für viele Unternehmen ist es heutzutage enorm wichtig geworden, ihre Dienstleistungen und Produkte auf so vielen Kanälen wie möglich zu präsentieren. Blogger oder auch andere Publisher haben die Möglichkeit, diese Artikel auf ihren Seiten anzupreisen und entsprechend zu verlinken – hierfür erhalten sie eine Provision, die vorher zwischen beiden Parteien ausgehandelt wird. Als Advertiser, der das Produkt verkaufen möchte, muss die Provision allerdings nur dann ausbezahlt werden, wenn dieses auch wirklich angeklickt oder gekauft wird.

Inzwischen gibt es zahlreiche Webseitenbetreiber, die entsprechende Partnerprogramme anbieten. Um nun herausfinden zu können, über welche Webseite ein Kunde auf die eigene Homepage geführt worden ist, erhält der Advertiser Informationen in Form eines Codes. Auch Cookies werden beim Klicken auf einen Link gesetzt – so lässt sich der Prozess nachverfolgen.

Eine andere Möglichkeit ist, Affiliate Marketing über ein professionelles Affiliate-Netzwerk abzuwickeln. Hierbei handelt es sich um PLattformen, die zwischen Publishern und Advertisern vermitteln und dafür sorgen, dass beispielsweise Werbemittel ausgeliefert werden, ein Tracking des Prozesses möglich ist oder der Erfolg gemessen werden kann. Auch die Ausschüttung der Provision wird über diese Plattformen organisiert. Beliebte und häufig genutzte Plattformen sind unter anderem Affilinet, Belboon oder auch Awin, das früher unter dem Namen Zanox bekannt war.

Welche Vorteile bietet das Affiliate Marketing für Advertiser und Publisher?

Oberstes Ziel eines Advertisers ist es immer, potenzielle Neukunden auf die eigene Webseite zu lotsen – damit diese idealerweise etwas dort bestellen. Wenn nun entsprechender Content auf passenden Webseiten von Publishern eingebunden wird, erhöht sich für den Advertiser die Wahrscheinlichkeit, dass viel mehr User als allein über Suchmaschinen auf die eigene Webseite gelangen. Affiliate Marketing kann also den Umsatz nachhaltig steigern. Ein sehr großer Vorteil für Advertiser ist, dass es sich beim Affiliate Marketing um eine vergleichsweise günstigste Werbemöglichkeit handelt – denn eine Provision wird nur dann fällig, wenn auch tatsächlich etwas verkauft wird. Das finanzielle Risiko hält sich für Advertiser also stark in Grenzen – und genau das ist einer der Hauptgründe, warum Affiliate Marketing heutzutage so weit im Internet verbreitet ist.

Doch auch für Publisher ist Affiliate-Marketing sehr lukrativ, wenn es richtig betrieben wird. Wenn sie auf ihren Webseiten oder Blogs fremde Produkte bewerben und entsprechend verlinken, lässt sich auf diese Weise bei entsprechendem Traffic einiges an Geld verdienen. Neben Links können natürlich auch Banner oder andere Werbemittel eingefügt werden. Klickt ein User diesen dann an und bestellt etwas, erhält der Publisher hierfür eine Verfügung. Ein Win-Win-Modell sozusagen.

Welche Vergütungsmodelle es beim Affiliate Marketing gibt

Die Vergütungsmodelle können beim Affiliate Marketing ganz unterschiedlich ausfallen. Auf ihrer Grundlage kalkuliert man die Provision, anschließend wird nur dann abgerechnet, wenn eine vorher festgelegte Leistung erfolgt ist. Gängige Varianten sind unter anderem:
– Pay-per-Sale (Prozentuale Provision vom Verkauf)
– Pay-per-Chlick (Provision für Klicks auf einen Link)
– Pay-per-Lead (Provision, wenn Interessenten Kontakt aufnehmen, etwas downloaden oder sich registrieren)

Fazit: Affiliate Marketing bietet viele Möglichkeiten für mehr Erfolg im Netz

Der Konkurrenzdruck nimmt im Internet stetig zu. Weil mehr und mehr Menschen gerne über Webseiten Produkte bestellen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen, ist es für Unternehmen wichtig, sich zunehmend präsenter im Internet zu machen. Allein über Suchmaschinen lässt sich zwar schon bei entsprechender SEO-Optimierung viel Traffic generieren, doch nachhaltig steigern kann man den Umsatz vor allem durch Affiliate Marketing. Wer als Unternehmer mit Partnern wie Bloggern oder anderen Publishern kooperiert, erreicht ein deutlich breiteres Publikum. Publisher können die Vorzüge und den Nutzen eines Produkts hervorheben, was einer Kundenrezension gleich kommt und somit die Chance eines Kaufs von Neukunden erhöht.

Wer als Publisher mit Affiliate-Marketing erfolgreich sein möchte, sollte jedoch darauf achten, hochwertigen Content zu liefern, der für den Leser einen Mehrwert bietet und nicht nur stark verkaufsorientiert ist. User identifizieren sich gerne mit Publishern und möchten ihre Handlungen nachvollziehen können – dann ist die Chance auf einen Verkauf entsprechend höher. Wer zudem eine Plattform für Affiliate Marketing nutzt, kann sicher sein, maximal von dieser Form des Performance Marketings zu profitieren.

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